Die MTA meldete soeben den sichersten Juli in der Geschichte von New York City mit weniger als einem Verbrechen pro einer Million Fahrgäste in der U-Bahn in diesem Monat.
Insgesamt verzeichnete die MTA einen Rückgang von 8 % bei den Schwerverbrechen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Laut NYPD-Statistiken gingen Raubüberfälle um 16,7 %, schwere Körperverletzungen um 9,3 % und schwere Diebstähle um 6 % zurück. Außerdem wurden für den gesamten Juli 2025 keine Einbrüche gemeldet. Die MTA hat seit Beginn der Aufzeichnungen von CompStat im Jahr 1995 keinen Juli mit einer so niedrigen Kriminalitätsrate gemeldet, die Pandemie nicht mitgerechnet.

Was hat sich also geändert? Seit Gouverneurin Kathy Hochul vor mehr als einem Jahr den Fünf-Punkte-Plan für die Sicherheit in der U-Bahn vorgestellt hat, hat die MTA:
- Verstärkte Nachtpatrouillen
- Tausende weitere Sicherheitskameras eingesetzt
- die Betreuung psychisch Kranker durch die SCOUT-Teams für Obdachlose ausgeweitet
- Taschenkontrollen eingeführt
- Installation von Bahnsteigbarrieren
- Hartes Durchgreifen bei Schwarzfahren
- Verstärkte LED-Beleuchtung im gesamten System

Da die Kriminalität zurückgeht, kehren immer mehr New Yorker in die U-Bahnen zurück. Die Zahl der Fahrgäste steigt von 3.441.771 im Juli 2024 auf 3.857.298 im Juli 2025.
„Wir sind sehr erfreut über den Bericht von NYPD Commissioner Tisch, dass der letzte Monat der sicherste Juli in der Geschichte der U-Bahn war, wenn man von der Pandemie absieht“, sagte Michael Kemper, Chief Security Officer der MTA. „Nicht nur das, die Kriminalität in der U-Bahn ist seit Jahresbeginn gesunken, angeführt von einem Rückgang der Übergriffe insgesamt, auch wenn mehr Fahrgäste in das System zurückkehren.“
Der Vorsitzende und CEO der MTA, Janno Lieber, fügte hinzu: „Wir sorgen dafür, dass das Verkehrssystem nicht nur sicher ist, sondern dass sich unsere sechs Millionen täglichen Fahrgäste auch sicher fühlen.“