Eine Reservierung in New York City zu bekommen, kann sich wie ein Fulltime-Job anfühlen, aber wenn Sie auf der Suche nach den Orten sind, über die jeder gerade schwärmt, hat die New York Times die Dinge gerade einfacher gemacht. In ihrer neu veröffentlichten Liste der 50 besten Restaurants in Amerika werden die angesagtesten Lokale des Landes aufgeführt – vier davon befinden sich direkt in New York City und geben den Ton an, was in diesem Jahr in der Gastronomie angesagt ist.
Diese Anerkennung ist besonders beeindruckend, wenn man bedenkt, wie groß die Restaurantszene der Stadt ist – mit rund 23.000 Restaurants in den fünf Stadtbezirken würde es 22,7 Jahre dauern, sich durch alle durchzuessen!
Jedes Jahr reisen die Redakteure und Reporter der Times durch das ganze Land, essen anonym und auf eigene Kosten, um einen echten Eindruck von der Restaurantszene zu bekommen. Das Ergebnis ist nicht nur eine Liste von Lokalen, in denen großartiges Essen serviert wird, sondern von Restaurants, die Handwerk, Kreativität und Charakter auf den Tisch bringen. Mehr als die Hälfte der in diesem Jahr ausgewählten Restaurants sind neu – ein Zeichen dafür, wie schnell sich die Gastronomieszene weiterentwickelt.
Welche Restaurants in New York City haben es in die Auswahl geschafft? Hier sind die vier Lokale, in denen Sie unbedingt einen Tisch reservieren sollten:
Borgo, Nomad
Das Borgo ist ein stilvoller Newcomer des Brooklyner Gastronomen Andrew Tarlow, der für seine beliebten Williamsburg-Lokale wie das Diner und das Marlow & Sons bekannt ist, und verbindet rustikale italienische Wurzeln mit einem modernen, urbanen Touch.
Freuen Sie sich auf handgemachte Pasta, kühne Aromen und eine warme, geschäftige Atmosphäre – einschließlich eines Martini-Wagens, der seine Runden dreht -, die das Borgo bereits zu einem beliebten Ort für Verabredungen und Gruppenessen gemacht hat. NYT schreibt:
Die Focaccia? Papierdünn und mit geschmolzenem Fontina wie essbare Lava. Die handgemachten Ravioli sind mit den süßesten Sungold-Tomaten umhüllt, die man sich vorstellen kann. Der Holzofen entfesselt ursprüngliche Magie: kaffeeglasiertes Kalbsbries mit verkohlten Rändern, Rinderherz, das sich als blutiges Steak tarnt, ganzer Branzino mit intaktem Gesicht.
📍 124 E 27th St.
🍽️ Italienische Küche der Saison
Ha’s Snack Bar, Lower East Side
Die Ha’s Snack Bar des Duos Anthony Ha und Sadie Mae Burns-Ha war einst ein beliebter Pop-up-Laden und ist jetzt ein fester Bestandteil des Lokals im Taschenformat.
Ha’s Snack Bar bringt südostasiatische Aromen in verspielte, teilbare Teller – die Art von Essen, die sich an einem lässigen Dienstag genauso wohl fühlt wie an einem feierlichen Abend. Die NYT schreibt:
Die Chefköche Anthony Ha und Sadie Mae Burns-Ha haben ein so ausgeprägtes Gespür für Aromen, dass es leicht ist, sich auf das zu verlassen, was sie sich an diesem Tag ausgedacht haben. Vol-au-vent mit Kutteln und Sungold-Tomaten? Eine Offenbarung. Kopfkäse mit Chili-Crisp? Auf jeden Fall. Selbst ein einfacher Zitronenbaiserkuchen fühlt sich in ihren Händen frisch an.
📍 297 Broome St.
🍽️ Französisch-vietnamesisch
Kabawa, East Village
Das Kabawa ist für seine einfallsreiche Küche und sein ausgeprägtes Gespür für Atmosphäre bekannt und setzt mit seiner Speisekarte neue Maßstäbe.
Chefkoch Paul Carmichael schöpft aus seinen Erinnerungen an seine Kindheit in Barbados und seiner eigenen kulinarischen Fantasie. Das ist die Art von Restaurant, die die New Yorker Restaurantszene vorwärts bringt, ein kühnes Gericht nach dem anderen. Die NYT schreibt:
Das prix fixe Menü besteht aus drei großzügigen Gängen und einer Fülle von Beilagen, mit spielerischen Anspielungen auf Inselklassiker, darunter goldene Würfel von Bammy, die im Kern luftig und zäh wie Mochi sind; Pfefferkrabben, die in ein Crudo verwandelt werden, mit heimlichen Tropfen fermentierter Scotch-Häubchen; und Ziege, majestätisch und bereit, sich bei Berührung zu spalten, in einer Flamme von Habaneros.
📍 8 Extra Pl.
🍽️ Karibik
Smithereens, East Village
Das unprätentiöse und unvergessliche Smithereens ist ein Lokal in der Nachbarschaft, das Erstbesucher zu Stammgästen macht.
Mit gemütlichen Gerichten und kreativen Wendungen – Küchenchef Nicholas Tamburo setzt sich für die weniger gepriesenen Seiten des Meeres ein, wie Blaufisch, Makrele und Weißfisch – zeigt es, dass Exzellenz nicht immer auffällig sein muss. Die NYT schreibt:
Dies sind die trüben Tiefen, in denen alles passieren kann… Alles wird verwendet, bis hin zu den Fischgräten. Ein paar Grundnahrungsmittel tauchen auf, aber nur aus einem leicht schrägen Blickwinkel, so dass sie wie kleine Offenbarungen wirken: Chowder wird um cremigen Reis herum aufgeschäumt, mit Quahogs als vergrabenem Schatz, und die Saftigkeit, in einen Apfel zu beißen, wird in dem vielleicht besten Cidre-Doughnut der Welt verkörpert.
📍 414 E 9th St.
🍽️ Meeresfrüchte
Die vollständige Liste der 50 besten Restaurants in Amerika, die von der New York Times ausgezeichnet wurden, finden Sie hier.