Reisende, die von den Flughäfen JFK, LaGuardia oder Newark abfliegen, erleben gerade etwas Ungewöhnliches: Sicherheitsschlangen, die weit über das hinausreichen, was irgendjemand für die Frühlingsferien und Sommerreisen erwartet hätte.
Der Grund ist nicht nur das heutige miese Wetter – es ist einePersonalnot bei der Transportation Security Administration (TSA), ausgelöst durch den anhaltenden Shutdown des Department of Homeland Security (DHS).
Das ist kein gewöhnliches Reise-Hindernis.
Einige Sicherheitsbeamte an den Flughäfen warnen, dass sich die Lage noch weiter verschlimmern könnte, wenn die Finanzierung nicht wiederhergestellt wird – und das hat schwerwiegende Folgen für Millionen von Fluggästen im Großraum New York.
Was passiert gerade bei der TSA?
Im Moment arbeiten TSA-Beamte an großen US-Flughäfen ohne vollen Lohn, da seit dem 14. Februar ein teilweiser Finanzierungsausfall beim DHS besteht.
Infolgedessen ist der Personalmangel zu einem wiederkehrenden Problem geworden und die Wartezeiten sind in die Höhe geschnellt.
Bei einer kürzlich abgehaltenen Anhörung, über die zuerst die New York Post berichtete, warnte der amtierende stellvertretende TSA-Administrator Adam Stahl: „Wir sind völlig überlastet … wenn das so weitergeht, ist es keine Übertreibung zu sagen, dass wir Flughäfen buchstäblich schließen müssen, insbesondere kleinere, wenn die Ausfallraten steigen.“
Selbst an riesigen Drehkreuzen wie dem JFK steigt die Fehlquote unter den Sicherheitskontrolleur*innen stark an – rund 20 % der Mitarbeiter*innen melden sich krank oder lassen Schichten ausfallen, gegenüber den üblichen ~2 % vor dem Shutdown , wie USA Today unter Berufung auf TSA-Daten berichtet.
Laut DHS haben seit Beginn des Shutdowns bereits mehr als 360 TSA-Beamte gekündigt, und diese Zahl steigt weiter an, was zu stundenlangen Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen auf Flughäfen im ganzen Land führt.

So sieht es an den Flughäfen in NYC aus
Hier im Großraum New York macht sich diese Belastung in Echtzeit bemerkbar:
- JFK (10–30+ Minuten, Stand: 17. März nachmittags) – Als einer der verkehrsreichsten internationalen Flughäfen des Landes hat der JFK selbst in normalen Reisezeiten meist lange Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen. Durch den derzeitigen Personalmangel sind die Wartezeiten erheblich gestiegen.
- Flughafen LaGuardia (2–15 Minuten, Stand: 17. März nachmittags)– Bekannt für kürzere Wartezeiten bei Inlandsflügen, doch aktuelle Berichte deuten auf längere Warteschlangen und Unvorhersehbarkeiten beim Check-in hin.
- Newark Liberty International Airport (bis zu 40 Minuten Stand 17. März nachmittags) – Als weiterer wichtiger Knotenpunkt verzeichnet auch Newark längere Wartezeiten, da sich Mitarbeiter krankmelden.
An allen drei Flughäfen wird Reisenden geraten, sich auf Wartezeiten von mehreren Stunden einzustellen – noch bevor sie überhaupt am TSA-Kontrollpunkt ankommen.
So überprüfst du die Wartezeiten bei der TSA, bevor du losfährst
Anstatt blindlings zur Sicherheitskontrolle am Flughafen zu gehen, haben New Yorker ein paar zuverlässige Hilfsmittel, um schon vor dem Verlassen des Hauses abzuschätzen, wie lang die Warteschlangen sind:
- MyTSA-App – Die offizielle TSA-App bietet aktuelle Schätzungen zu den Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle an vielen US-Flughäfen, darunter JFK, LGA und Newark.
- Flughafen-Websites – Große Flughäfen veröffentlichen ihre eigenen Prognosen zu den Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle (sowohl JFK als auch LGA listen diese auf ihren offiziellen Seiten auf).
Wie früh sollten Reisende in NYC da sein
Aufgrund des Personalmangels haben sich die Empfehlungen der Fluggesellschaften und der TSA für viele Flüge geändert:
- Inlandsflüge: Sei 2–3 Stunden vor Abflug da
- Internationale Flüge: Komm mindestens 3 Stunden früher, besonders am JFK
- Spitzenzeiten: Am frühen Morgen und am späten Nachmittag ist in der Regel am meisten los
Das ist ein konservativerer Ratschlag zur Flugvorbereitung als sonst – aber es lohnt sich, wenn du vermeiden willst, dein Flugzeug zu verpassen.

Helfen TSA PreCheck oder Global Entry?
Ja – aber die Bedingungen ändern sich. TSA PreCheck und Global Entry können deine Sicherheitskontrolle immer noch beschleunigen, wenn sie voll funktionsfähig sind, aber während des Shutdowns könnte der Personalmangel dazu führen, dass weniger spezielle PreCheck-Spuren geöffnet sind.
Gute Nachrichten: Das Global-Entry-Programm wurde kurzzeitig ausgesetzt, läuft aber trotz des Shutdownsinzwischen wieder und bietet vorab genehmigten Reisenden eine schnellere Einreise.
Trotzdem ist es ratsam, deinen PreCheck-Status und die Verfügbarkeit der Kontrollspuren noch einmal zu überprüfen, bevor du dich auf den Weg zum Flughafen machst.