Es gibt unzählige Bars in New York City, aber nur sehr wenige sind echte Institutionen.
Wir alle suchen nach diesem besonderen Gefühl – einem Ort, dessen Geschichte in den Dielen eingraviert ist, an dem die Drinks mit Herzblut gemixt werden und die Atmosphäre elektrisierend ist. An einem kühlen Märzabend gibt es nichts Schöneres als die Anziehungskraft eines richtigen Irish Pubs, um einen Drink zu genießen, der dich von innen heraus wärmt.
Diese Suche endet in der 30 Water Street.
Im Herzen des Financial District findest du The Dead Rabbit, eine Bar, die nicht nur die Herzen der Einheimischen erobert hat, sondern auch mehrfach zur „World’s Best Bar“ gekürt wurde.
Dieser gefeierte Ort verbindet die Rauheit eines Dubliner „Grocery and Grog“ aus dem 19. Jahrhundert mit der Präzision einer Cocktail-Lounge von Weltklasse und schafft so etwas ganz Eigenes!
Die Legende der „Dead Rabbits“
Wenn du das Dead Rabbit betrittst, ist es, als würdest du eine Zeitkapsel der Lower-Manhattan-Geschichte betreten.
Der Name ist nicht nur eine skurrile Wahl; er ist eine Anspielung auf eine berüchtigte irisch-amerikanische Straßenbande aus den 1850er Jahren, die einst die Five Points beherrschte.
Angeführt vom legendären John Morrissey (einem Bare-Knuckle-Boxer, der später US-Kongressabgeordneter wurde), waren die Dead Rabbits wilde Verteidiger ihrer Gemeinde.
Heute lebt dieser „Kampfgeist“ durch das handwerkliche Engagement der Bar weiter. Die Wände sind mit irischen Erinnerungsstücken und signierten Dollarscheinen bedeckt, was eine Atmosphäre schafft, die sich sowohl wohnlich als auch legendär anfühlt.

Geheimnisse des perfekten Pints (und des Irish Coffee)
Was bringt die New Yorker also immer wieder hierher?
Es läuft auf zwei Getränke hinaus, die zu einer Kunstform erhoben wurden: ihren berühmten Irish Coffee und ein makellos serviertes Pint Guinness.
Allein im letzten Jahr wurden hier erstaunliche 250.000 Pints Guinness ausgeschenkt, und das alles dank ihrer charakteristischen dreiteiligen Ausschankmethode.
Während die meisten Bars bei der üblichen zweistufigen Methode bleiben, verwendet The Dead Rabbit einen ganz bestimmten Rhythmus, um eine felsenfeste Schaumkrone und eine cremige Konsistenz zu gewährleisten, die wohl die beste der Stadt ist.
Dann ist da noch der Irish Coffee.
Barchef Cory O’Brien-Pniewski verriet, dass der Zauber in der Methode liegt.
Sie verwenden Teeling Small Batch Whiskey wegen seiner besonderen Noten, die die Lücke zwischen dem starken Kaffee und der kalten Sahne überbrücken. Der Clou? Die Sahne wird von Hand auf eine präzise „gießbare“ Konsistenz geschüttelt, sodass sie zart obenauf schwimmt. Abgerundet wird das Ganze mit einem Spritzer Whiskey, um Luftblasen zu entfernen, und einer Prise frischer Muskatnuss – keine Sprühsahne weit und breit.

St. Patrick’s Day: „Es heißt Paddy, nicht Patty“
Wenn du genug hast von neongrünem Bier und Plastik-Kleeblättern, ist The Dead Rabbit dein Zufluchtsort.
Sie sind bekannt dafür, das Mantra „Paddy’s, Not Patty’s“ zu vertreten und legen Wert auf authentische irische Kultur statt Klischees.
2026 feiern sie nicht nur einen Tag lang – sie übernehmen den Kalender vom 12 . bis zum 17. März.
Mit 11 Veranstaltungen in sechs Tagen steht Folgendes auf dem Programm:
- The Full Irish Experience: Freu dich auf ein sorgfältig zusammengestelltes Programm mit Comedy-Auftritten, energiegeladenen DJs und den typischen Sunday Seisiúns (traditionelle Live-Musik), die für gute Stimmung sorgen.
- Game Day: Für die Sportfans werden alle Rugby-Spiele der 5. Runde der Six Nations übertragen – die Atmosphäre wird garantiert elektrisierend (und laut).
- Das Menü: Ab dem 14. März gibt es exklusive St. Paddy’s-Cocktail-Specials sowie ein „sehr irisches“ Speisenangebot. Stell dir gehobene Hausmannskost vor, die weit über die üblichen Würstchen mit Kartoffelpüree hinausgeht
Wo: 30 Water Street
Öffnungszeiten:
- The Taproom: So – Do 11:00 – 02:00 Uhr, Fr – Sa 11:00 – 03:00 Uhr
- The Parlor: Di–Sa 17–1 Uhr, So 16–24 Uhr