Die altmodischen Drehkreuze, die wir alle aus dem PATH kennen (und mit denen wir manchmal zu kämpfen haben), werden offiziell ausgemustert.
Die Port Authority hat gerade 3,5 Millionen Dollar bewilligt, um den Planungsprozess für den Austausch jedes einzelnen Fahrkartenschalters im gesamten System mit 13 Stationen durch brandneue Geräte der nächsten Generation in Gang zu setzen.
Es ist der jüngste Schritt zur Modernisierung des Pendlerverkehrs zwischen NYC und Jersey, nach der erfolgreichen Einführung des kontaktlosen Zahlungssystems TAPP, das bereits von mehr als 75 Prozent der Fahrgäste genutzt wird.

Eine dringend benötigte Modernisierung für moderne Pendler
Die derzeit installierten 341 Drehkreuze sind seit etwa 22 Jahren in Betrieb, was ihre erwartete Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren bei weitem übersteigt.
Da sie so alt sind, haben sie oft Mühe, mit dem täglichen Andrang Schritt zu halten, und erfordern ständige Wartung.
Kathryn Garcia, Geschäftsführerin der Port Authority, merkte an, dass diese Schranken „ihre Nutzungsdauer längst überschritten haben, und das sieht man auch“, und fügte hinzu, dass die neuen Geräte der Behörde die Mittel geben werden, „Fahrgäste mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu berücksichtigen“.
Das Ziel ist eine komplette Neugestaltung der Art und Weise, wie wir die Bahnhöfe betreten.
Während die alten Drehkreuze oft wie ein Engpass wirken, sollen die neuen Geräte der „nächsten Generation“ den eleganten Drehkreuzen mit breiten Durchgängen ähneln , die in letzter Zeit in MTA-Stationen auftauchen. Diese sind viel einfacher zu passieren, wenn du Einkäufe trägst, einen Kinderwagen schiebst oder mit schwerem Gepäck reist.
Schnelleres Tippen und weniger Engpässe
Die neuen Drehkreuze sehen nicht nur besser aus, sondern sind auch darauf ausgelegt, viel schneller und zuverlässiger zu sein.
Kevin O’Toole, Vorsitzender der Port Authority, erwähnte, dass es bei dieser Investition darum geht, den Fahrgästen „den Komfort und die Zuverlässigkeit zu bieten, die sie vom Moment ihres Eintritts in das System an verdienen“.
Durch den Einsatz fortschrittlicherer Sensoren wird die neue Hardware vollständig in TAPP integriert sein, wodurch der „Tap-and-Go“-Vorgang nahtlos abläuft und jene nervigen Momente vermieden werden, in denen dein Handy oder deine Karte beim ersten Versuch nicht erkannt wird.
Die Behörde legt bei diesen neuen Designs außerdem besonderen Wert auf „Tarifintegrität “.
Die Schranken der nächsten Generation werden über sicherere Barrieren verfügen, um Schwarzfahren einzudämmen – ein Problem, das laut der Port Authority immer größer wird und „das Gefühl der Fairness gegenüber zahlenden Fahrgästen untergräbt“.
Wie sieht der Zeitplan für die neuen Drehkreuze aus?
Die in dieser Woche bewilligten 3,5 Millionen Dollar sind noch nicht für die eigentliche Installation bestimmt, sondern für die entscheidende Planungs- und Entwurfsphase.
Diese Arbeiten umfassen die Begutachtung jedes Bahnhofs und die Ermittlung der genauen technischen Spezifikationen für die neue Hardware.
Laut der Port Authority sollen diese Planungsarbeiten im zweiten Quartal 2026 beginnen und bis zum zweiten Quartal 2027 andauern.
Dieses Projekt ist Teil einer viel größeren, auf zwei Jahre angelegten Initiative namens „PATH Forward“, um das System ins 21. Jahrhundert zu bringen.
Wir haben bereits gesehen, wie das System durch die Einführung von TAPP, mit dem man per Handy oder Kreditkarte bezahlen kann, einen großen Schub erhalten hat. Jetzt konzentriert sich die Behörde auf die physische Hardware, um sicherzustellen, dass sich die Bahnhöfe selbst genauso modern anfühlen wie die Zahlungstechnologie.
Weitere Details dazu, welche Stationen zuerst modernisiert werden, werden voraussichtlich bald bekannt gegeben.
Vorerst kannst du deine SmartLink-Karte oder dein Smartphone noch wie gewohnt nutzen, aber sei dir bewusst, dass die Tage des klassischen Drehkreuz-Klickgeräuschs gezählt sind.