Belleayre Mountain im Bundesstaat New York schreit nicht nach Aufmerksamkeit – und ehrlich gesagt muss es das auch nicht.
Keine Absperrseile, keine Nachtclub-Atmosphäre, keine „Après-Ski bis 2 Uhr morgens”-Szene.
Nur lange Pisten, echter Schnee und ein Berg, der still und leise weitermacht, lange nachdem die meisten Leute denken, die Skisaison sei vorbei.
Im Moment hat der Winter die Stadt noch fest im Griff.
Aber in ein paar Wochen – wenn die Gehwege matschig werden und alle gemeinsam beschließen, dass der Frühling da ist –ist Belleayre normalerweise noch voll im Geschäft.
Versteckt in den Catskills, etwa 2 Stunden und 15 Minuten von NYC entfernt, ist es oft einer der letzten Orte, an denen die Lifte noch laufen, wenn andere Berge in der Nähe schon zu Schlamm schmelzen.
Die Einheimischen wissen das schon, und hier ist deine Erinnerung, damit du es später nicht vergisst.

Das Schneegeheimnis, mit dem niemand prahlt
Der Vorteil von Belleayre liegt in der Bergkette selbst.
Seine Basis liegt auf einer Höhe von etwas mehr als 2.000 Fuß und ist damit höher als die Gipfel einiger Skigebiete an der Ostküste.
Das heißt, wenn es anderswo regnet – oder noch schlimmer, halb regnet –, ist es in Belleayre oft noch kalt genug für Schnee.
Hinzu kommt die staatlich finanzierte Beschneiungsanlage, die etwa 96 % des Geländes abdeckt, sodass man hier eine der längsten und beständigsten Saisonen in den Catskills hat.
Wir reden hier von Ende November bis Mitte April in guten Jahren, also weit über den Zeitpunkt hinaus, an dem die meisten New Yorker den Winter mental schon abgeschrieben haben.
Ein etwas anderer Skitag in den Catskills
Einige Berge in den Catskills setzen auf Nachtleben, andere auf Exklusivität, aber Belleayre setzt auf Skifahren.
Es ist einer der wenigen staatlichen Skiberge in New York und wird von derselben Behörde betrieben, die auch für Whiteface in Lake Placid zuständig ist.
Das bedeutet weniger Andrang, in der Regel günstigere Tickets und einen Fokus auf Schnee – nicht auf Spektakel.
Die Liftkarten sind in der Regel günstiger als bei den schickeren Nachbarn, Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos Ski und die Atmosphäre ist erfrischend altmodisch.

Der Gondel-Moment (ja, es gibt einen)
Belleayre hat auch die einzige Gondelbahn in den Catskills– eine Tatsache, die die Leute immer noch überrascht.
Die Catskill Thunder Gondola bietet echtes „Vermont-Feeling“ ohne die fünfstündige Autofahrt.
Du bekommst einen Höhenunterschied von 1.400 Fuß, weitläufige mittelschwere Pisten und einen ungestörten Blick auf den Wald, weil Belleayre im Catskill Forest Preserve liegt.
Zwei Lodges, zwei Stimmungen
Belleayre ist im Grunde in zwei Welten geteilt:
- Discovery Lodge (unterer Berg): Anfängerfreundlich, breite Pisten, Skischule. Perfekt für Familien und Anfänger.
- Overlook Lodge (mittlerer Berg): Rustikal, gemütlich und direkt aus den 1970er Jahren – im positiven Sinne. Hier fühlen sich fortgeschrittene und erfahrene Skifahrer wohl.

Übernachtungsmöglichkeiten (und zum Aufwärmen danach)
Am Fuße des Berges liegt Pine Hill, ein kleines Dorf, das wie aus der Zeit gefallen wirkt – im positiven Sinne, nicht im Sinne von Erfrierungen.
Besonders hervorzuheben sind:
- Belleayre Lodge: Vintage-moderne Hütten mit Plattenspielern, Feuerstellen und Salzwasser-Whirlpools.
- Gateway Lodge: Direkt am Berg, gemütliche Zimmer, heiße Schokolade und jede Menge Winterenergie.
- Peekamoose Restaurant & Tap Room: Das Glow-up eines ehemaligen New Yorker Gourmetkochs in den Catskills mit einem großen Kamin – und einem Kinderspielzimmer, das sich wie ein Cheat-Code anfühlt.
Der Power-Move zum Saisonende
Hier macht sich Belleayre seinen Ruf wirklich verdient.
Es ist Ende März. In Manhattan sind es fast 13 Grad. Die Leute tragen wieder leichtere Jacken.
Und Belleayre ist immer noch offen, immer noch weiß, immer noch zum Skifahren geeignet, als wäre es Februar.
Für New Yorker, die noch einmal den Winter genießen wollen – oder die sich weigern, die Skisaison still und leise ausklingen zu lassen – ist dies der Tipp, für den Sie dankbar sein werden, dass Sie sich daran erinnert haben.