Das Jazz at Lincoln Center Orchestra bringt eine Reihe von kühnen Hommagen an Duke Ellingtons große Verbundenheit mit dem afrikanischen Kontinent. Unter der Leitung des legendären Trompeters Wynton Marsalis verbinden diese Auftritte Harlem, Dakar und das Lincoln Center durch Werke wie Afro-Bossa (1963), die mit einem Grammy ausgezeichnete Togo Brava Suite (1971) und andere Kompositionen von Marsalis.
Fast 60 Jahre nach Ellingtons Auftritt in Dakar findet dieser Zyklus mit drei Konzerten in der Heimat von Jazz at Lincoln Center, der kultigen Frederick P. Rose Hall, statt. Die Frederick P. Rose Hall ist eine der berühmtesten Jazz-Hallen der Welt, in der schon einige der größten Namen des Jazz aufgetreten sind, von Ella Fitzgerald und Dizzy Gillespie bis zu Herbie Hancock.
Inhaltsverzeichnis
Ellingtons tiefe Verbundenheit mit Afrika
Duke Ellingtons Verbundenheit mit Afrika war tief und hat sich ständig weiterentwickelt. Er hatte den Kontinent nicht nur im Sinn, als er Lieder wie „Jungle Style“ komponierte, sondern erfüllte sich auch einen Lebenstraum und bereiste in den 60er Jahren im Auftrag des US-Außenministeriums eine Reihe von Ländern.
Die Show, die das Publikum wirklich beeindruckte, war sein Auftritt in Dakar, Senegal, 1966. Er trat mit „La Plus Belle Africaine“ als Gast auf dem ersten Festival Mondial des Arts Nègres (Weltfestival der Negerkünste) auf, das von Präsident Léopold Sédar Senghor ausgerichtet wurde, und begeisterte die Gäste mit Jazz, Swing und „Dschungelmusik“ und seinem unverkennbaren breiten Lächeln.
Duke in Afrika: Tickets und Details zur Tournee
Die Reihe mit den musikalischen Co-Regisseuren Chris Lewis und Alexa Tarantino folgt auf die sehr erfolgreiche dreiwöchige Tournee des JLCO durch Afrika. Sie können immer noch Karten online auf der Website von Jazz at Lincoln Center erwerben. Nach den Konzerten in New York wird das Orchester das Programm durch die USA führen, um das Erbe Duke Ellingtons und die afrikanisch inspirierte Musik neuen Generationen näher zu bringen.
📆 1 5.-17. Januar
🕑 1 9:30PM
🎟️ Karten ab $42
ℹ️ Vor dem Konzert findet um 18:30 Uhr ein Vortrag statt.
Weitere Jazzkonzerte im Januar
Am 13. und 14. Januar ist Michael League zusammen mit Nate Smith und James Francies im Blue Note zu Gast und präsentiert eine Mischung aus Originalmusik aller drei Künstler. The Jazz Room führt Musikliebhaber am 18. Januar in der Sony Hall zu den Wurzeln des Genres zurück und zollt dabei Größen wie Louis Armstrong Tribut. Am 30. und 31. Januar spielt Luther S. Allison unter der Leitung eines dynamischen Oktetts eine weitere von Ellington inspirierte Reihe mit den persönlichsten Werken des Komponisten.