Die Frist ist offiziell abgelaufen. 👀
Seit heute, dem 24. März 2026, ist eine wichtige neue Vorschrift bezüglich der New Yorker Gesetze zum Krankenstand offiziell in Kraft getreten, und das ist etwas, das jeder Arbeitnehmer und jeder Unternehmer in den fünf Stadtbezirken im Auge behalten muss.
Nach umfassenden Änderungen am Earned Safe and Sick Time Act (ESSTA)– der von der Stadt mittlerweile oft als „Protected Time Off Law“bezeichnet wird – sind Arbeitgeber in NYC nun verpflichtet, eine aktualisierte „Mitteilung über Arbeitnehmerrechte“ an ihre gesamte Belegschaft zu verteilen.
Wenn du heute Morgen noch keinen neuen Flyer in deinem Pausenraum oder eine PDF-Datei in deinem Posteingang gesehen hast, findest du hier alles, was du über deine neuen Rechte wissen musst (und was dein Chef tun muss).
Was beinhaltet die Verordnung vom 24. März?
Während die wesentlichen Änderungen des Gesetzes bereits Ende Februar in Kraft traten, ist heute der letzte Stichtag für Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter zu informieren.
Konkret muss jeder Arbeitgeber in NYC:
- Verteile die aktualisierte Mitteilung über Arbeitnehmerrechte bis zum 24. März 2026 an alle derzeitigen Mitarbeiter.
- Hänge die Mitteilung an einer gut sichtbaren, leicht zugänglichen Stelle am Arbeitsplatzaus.
- Stelle die Mitteilung künftig allen neuen Mitarbeitern zur Verfügung.
Die aktualisierte Mitteilung spiegelt wesentliche Erweiterungen wider, wie New Yorker sich freinehmen können, ohne Angst haben zu müssen, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Mehr Freizeit: Die neue 32-Stunden-Regelung
Die vielleicht größte Änderung in der Aktualisierung von 2026 ist die Einführung von 32 Stunden unbezahlter „Protected Time Off“.
Dies ist kein Ersatz für deine bestehenden bezahlten Krankheitstage; es ist eine Ergänzung.
Je nach Unternehmensgröße hatten Arbeitnehmer in NYC bereits Anspruch auf 40 oder 56 Stunden bezahlten Sicherheits- und Krankenurlaub.
Jetzt müssen alle Arbeitgeber – unabhängig von Größe oder Einkommen – zusätzlich 32 Stunden unbezahlten Urlaub gewähren, der sofort nach der Einstellung und zu Beginn jedes Kalenderjahres in Anspruch genommen werden kann.
Erweiterte Gründe, zu Hause zu bleiben
Außerdem gilt das „Krankengeld“-Gesetz nicht mehr nur für die Grippe.
Die neuen Änderungen haben die „geschützten“ Gründe erweitert, aus denen du diese Freistellung in Anspruch nehmen kannst. Du kannst deine geschützte Freistellung nun nutzen für:
- Öffentliche Katastrophen: Wenn ein Regierungsbeamter dir sagt, du sollst wegen Unwettern (wie einem Schneesturm oder Hurrikan) oder einem öffentlichen Notfall zu Hause bleiben oder Reisen vermeiden.
- Betreuung: Zur Betreuung eines Kindes während der Schulferien, bei unerwarteten Schließungen von Kindertagesstätten oder zur Betreuung einer „betreuten Person“ (einem Haushaltsmitglied mit einer Behinderung).
- Gewalt am Arbeitsplatz: Ergreife Sicherheitsmaßnahmen oder wende dich an einen Rechtsbeistand, wenn du oder ein Familienmitglied an deinem Arbeitsplatz Gewalt erlebst.
- Wohnen & Sozialleistungen: Um an Anhörungen oder Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit Sozialleistungen oder Wohnraum teilzunehmen.
- Schwangerschaftsvorsorge: Das Gesetz schreibt nun 20 Stunden bezahlten Schwangerschaftsurlaub pro Jahr für schwangere Mitarbeiterinnen vor, damit sie Arzttermine wahrnehmen können.
Warum das gerade jetzt wichtig ist
Die Stadt nimmt die Durchsetzung sehr ernst.
Laut aktuellen Berichten des Department of Consumer and Worker Protection (DCWP) kann die Nichtverteilung dieser Mitteilung oder das Versäumnis, ordnungsgemäße Aufzeichnungen über in Anspruch genommene Freistellungen zu führen, zu hohen Geldstrafen führen.
Für Arbeitnehmer ist dies eine Erinnerung daran, dass du das Recht hast, dir Zeit für deine Gesundheit, deine Familie und deine Sicherheit zu nehmen, unabhängig von deinem Einwanderungsstatus.
Es ist außerdem illegal, wenn ein Arbeitgeber Vergeltungsmaßnahmen gegen dich ergreift, weil du diese Zeit in Anspruch nimmst oder auch nur danach fragst.
Was solltest du als Nächstes tun?
Wenn du Arbeitnehmer bist: Schau in deiner E-Mail oder am schwarzen Brett im Büro nach der „Mitteilung über Arbeitnehmerrechte: Geschützte Freistellung“. Falls du sie noch nicht erhalten hast, findest du hier eine Kopie der offiziellen Mitteilung, um genau zu sehen, worauf du Anspruch hast.
Wenn du Arbeitgeber bist: Stelle sicher, dass deine schriftlichen Richtlinien aktualisiert wurden und nun das neue 32-Stunden-Kontingent für unbezahlten Urlaub enthalten und dass deine Gehaltsabrechnungen die „geschützte Freistellung“ (Protected Time Off), die deinen Mitarbeitern zusteht, korrekt widerspiegeln. Die vollständige Liste der Anforderungen und häufig gestellte Fragen findest du auf der DCWP-Website.