In New York City einen Promi in freier Wildbahn zu entdecken, ist fast schon an der Tagesordnung – aber in Atlanta… vielleicht nicht so sehr. Es sei denn, du hast einen Tisch im Umi ergattert .
Das gehobene japanische Restaurant hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2013 einen Ruf als Anlaufstelle für Hollywoods A-Promis erarbeitet. Und jetzt bringt es genau diesen Hype nach New York City.
Das Umi, das in der 63 Madison Avenue in der Nähe des Madison Square Parks eröffnet werden soll, markiert das nächste Kapitel für die Gastronomen Farshid Arshid und Charlie Hendon, die über ein Jahrzehnt damit verbracht haben, ihr Flaggschiff in Atlanta zu einem bei Prominenten beliebten Restaurant zu machen.
An der Spitze des New Yorker Ablegers steht Küchenchef Kazuo Yoshida, ein gebürtiger Nagasaki, der den New Yorkern bereits bestens bekannt ist. Zuvor war er im Juku in Chinatown, im 1 or 8 in Brooklyn und im Jewel Bako im East Village tätig – und hat dabei die moderne Omakase-Szene der Stadt mitgeprägt.
Ihm zur Seite steht Küchenchef Todd Dae Kulper, ein langjähriges Mitglied des Umi-Teams, der die letzten zehn Jahre damit verbracht hat, die Spezialitäten des Restaurants zu entwickeln.
Nach der Eröffnung wird der weitläufige , rund 465 Quadratmeter große Raum einen Hauptspeisesaal, eine Sushi-Bar, einen privaten Speisesaal und eine intimere Omakase-Theke bieten. Die Innenausstattung wird von Gilles & Boissiergestaltet – zu derenPortfolio auch das nahegelegene Baccarat Hotelgehört –, sodassdu dich auf ein elegantes, designorientiertes Ambiente freuen kannst.
Im Gegensatz zu vielen der extrem teuren Omakase-Theken in NYC strebt das Umi ein ausgewogenes Verhältnis an.

Das Erlebnis wird zwar gehoben sein, richtet sich aber nicht ausschließlich an das Publikum für Degustationsmenüs ab 500 Dollar. Stattdessen können Gäste sowohl ein raffiniertes Sushi-Erlebnis als auch eine breitere Auswahl an herausragenden Gerichten erwarten, die die Marke in Atlanta geprägt haben.
Dazu gehören Favoriten wie Hummer Toban-Yaki, Wagyu-Steak und Seeigel-Risotto – nebeneinem erweiterten Getränkeangebot. Dank des breiteren Vertriebsnetzes in New York wird das Restaurant zudem Zugang zu einer größeren Auswahl an Sake haben als sein südliches Pendant.
Was Reservierungen angeht? Das Team sagt, sie wollen keinen weiteren Hotspot schaffen, der unmöglich zu buchen ist. Aber in einer Stadt, in der angesagte Neueröffnungen meist sofort ausgebucht sind, glauben wir das erst, wenn wir es sehen.
Umi soll diesen Sommer eröffnen – undwenn man nach Atlanta geht, wird es nicht lange unbemerkt bleiben.