Als Lucy Yu feststellte, dass es kaum Regalfläche für Geschichten von Einwanderern und Autor*innen of Color gab , beschloss sie, ihre eigene zu schaffen.
Das Ergebnis? „Yu & Me Books“, die erste Buchhandlung der Stadt, die von asiatisch-amerikanischen Queers geführt wird. Der Laden in Chinatown legt den Schwerpunkt darauf, marginalisierte Stimmen zu präsentieren, die von den Mainstream-Buchhändlern oft übersehen werden.
Der Laden geht über ein traditionelles Einzelhandelsmodell hinaus und dient gleichzeitig als Café und Bar, die den Austausch fördern sollen.
Yu beschreibt die Atmosphäre als einen sich ständig weiterentwickelnden, modularen Treffpunkt für die Community und nicht nur als Ort, an dem man Lesestoff kaufen kann.
Der Ort veranstaltet jede Woche zwei bis vier Events, die von Buchvorstellungen von Debütautoren und Schreibworkshops bis hin zu Blockdruck-Kursen für Anfänger und Open-Mic-Abenden reichen, die in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern organisiert werden.
Ein einzigartiges Sortiment zusammenstellen
Eine zentrale Philosophie bestimmt die Auswahl der Buchhandlung: Wenn ein Titel in anderen großen Geschäften leicht erhältlich ist, wird er hier wahrscheinlich nicht geführt.
Stattdessen liegt der Fokus auf einer bewussten, regelmäßig wechselnden Auswahl. Wöchentlich kommen neue Bücher herein, sodass die Auslagen bei jedem Besuch völlig anders aussehen.
Durch die ständige Erneuerung des Sortiments und regelmäßige Treffen in der 44 Mulberry St. möchte Yu einen intersektionalen Raum schaffen, in dem die Besucher*innen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Identitäten diskutieren und gleichzeitig ihre Verbindung zum Viertel vertiefen können.