Am Wochenende erwachten Teile des Bundesstaates New York zu einer der verrücktesten Winterszenen, die sie seit langem gesehen hatten.
Über die offenen Felder in der Nähe von Rochester verstreut lagen Dutzende seltsamer, hohler Schneezylinder– einige klein, andere überraschend groß –,die wie gefrorene Steppenläufer auf dem Boden lagen.
Dieses seltene Phänomen ist als Schneewalzen bekannt und trat nach dem massiven Wintersturm auf, der mit starkem Schneefall, starken Winden und nahezu perfekten Bedingungen über den Bundesstaat New York hinwegfegte.
Schneewalzen sind im Grunde genommen Schneebälle, die von der Natur selbst gemacht wurden.
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Anstatt von Hand geformt zu werden, entstehen sie, wenn Wind und Schwerkraft eine dünne Schicht klebrigen Schnees über eine glatte Oberfläche rollen, wodurch er sich zusammenrollt und während der Bewegung wächst.
Das Ergebnis ist eine hohle, zylindrische Form, die oft wie ein Donut, eine Schweizer Rolle oder ein aus Schnee geschnitzter Heuballen aussieht.
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Meteorologen sehen Schneerollen als ein seltenes Winterphänomen an, weil sie nur unter ganz bestimmten „Goldilocks“-Bedingungen entstehen.
Zuerst muss eine dünne Schicht nasser, klebriger Schnee auf einer eisigen oder festgefahrenen Unterlage liegen. Der Schnee muss feucht genug sein, um aneinander zu haften, aber nicht so schwer, dass er am Boden kleben bleibt.
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Dann müssen stetige Winde – oft mit einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h – den Schnee gerade so weit anschieben, dass er sich zu rollen beginnt. Die Temperaturen liegen in der Regel um den Gefrierpunkt, sodass der Schnee seine Form behält, ohne zu schmelzen oder auseinanderzufallen. <br />
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Während sich der Schnee rollt, sind die inneren Schichten oft zerbrechlich und werden weggeweht, weshalb viele Schneewalzen in der Mitte hohl sind. Manchmal kann man sogar schwache Spuren hinter ihnen sehen, wo die oberste Schneeschicht direkt vom Boden abgezogen wurde. <br />
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Da sie viel Platz und ununterbrochenen Wind brauchen, <strong>treten Schneerollen meist auf Feldern, offenen Hügeln, zugefrorenen Seen oder großen flachen Flächen auf</strong> – genau die Art von Landschaft, die man im gesamten Bundesstaat New York findet. <br />
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Manchmal werden sie als Schneidonuts, Schneeballen oder Windschneebälle bezeichnet. Obwohl sie schon in Ländern wie Kanada, Schottland und Norwegen gesichtet wurden, sind Beobachtungen in New York so selten, dass sie oft Schlagzeilen machen, wenn sie auftreten.
Für diejenigen, die das Glück haben, sie persönlich zu sehen, ist der Effekt unverkennbar. Aus der Ferne können sie wie Trümmer oder aufgerollte Müllsäcke aussehen. Aus der Nähe zeigen sie zarte Schneeschichten, die zu perfekten Spiralen aufgeschichtet sind – kurze, zerbrechliche Skulpturen, die normalerweise verschwinden, sobald die Temperaturen steigen oder der Wind dreht.