Am Freitagmorgen sahen sichPendler im gesamten Großraum New York mit weitreichenden Zugausfällen konfrontiert, nachdem in der Nacht ein Feuer in einem Wartungszug in der Nähe der Penn Station ausgebrochen war .
Der Vorfall betraf den Betrieb von Amtrak, NJ Transit und Long Island Rail Road während einer der verkehrsreichsten Zeiten der Woche und führte zu Verspätungen, Ausfällen und vorübergehenden Betriebsunterbrechungen auf mehreren wichtigen Strecken.
Zwar wurden einige Verbindungen inzwischen wieder aufgenommen, doch die Verkehrsbetriebe arbeiten den ganzen Tag über daran, den normalen Betrieb wiederherzustellen. Hier ist, was du wissen musst.
Der aktuelle Stand der Nahverkehrsdienste
Da die Penn Station als wichtiger Knotenpunkt für mehrere Verkehrslinien dient , wirkt sich eine Störung auf einem Gleis schnell auf das gesamte Netz aus. Wenn du unterwegs bist, findest du hier, wie die einzelnen großen Verkehrsbetriebe derzeit betroffen sind:
Amtrak
- Die Auswirkungen: Der gesamte Zugverkehr zwischen New York und New Jersey (sowie weiter südlich) wurde vorübergehend eingestellt.
- Ausblick: Der Betrieb wird voraussichtlich erst am Freitagnachmittag wiederhergestellt sein. Außerdem bleibt der Verkehr nördlich und östlich der Penn Station vorübergehend eingeschränkt. Amtrak hat sich für die schweren Beeinträchtigungen entschuldigt und arbeitet aktiv an Umbuchungen und Rückerstattungen für betroffene Fahrgäste.
NJ Transit
- Die Auswirkungen: Der Verkehr zwischen der New York Penn Station und der Newark Penn Station wurde am Vormittag komplett eingestellt.
- Streckenänderungen: Midtown-Direct-Züge werden nach Hoboken umgeleitet. Der Verkehr der North Jersey Coast Line von und nach South Amboy fällt aufgrund von Materialmangel aus, und mehrere Züge des Northeast Corridor ab Trenton und Jersey Avenue wurden gestrichen. Der Expressverkehr auf der Trenton-Linie verkehrt derzeit nur im Nahverkehr.
Long Island Rail Road
- Die Auswirkungen: Nachdem zunächst die morgendlichen Züge auf den Babylon- und Ronkonkoma-Strecken aufgrund von Rauch- und Stromproblemen ausfielen, konnte die L.I.R.R. den vollständigen Betrieb ab der Penn Station erfolgreich wieder aufnehmen.
- Ausblick: Auch wenn die Züge wieder fahren, sollten Pendler weiterhin zusätzliche Zeit einplanen, um eventuelle Restverzögerungen zu berücksichtigen.
Eine vertraute Frustration für Pendler im Dreistaatengebiet
Für viele New Yorker und Einwohner von New Jersey kommt der Nahverkehrsalptraum vom Freitag nur allzu bekannt vor.
Dies ist bereits die zweite größere Infrastrukturstörung an der Penn Station in diesem Monat. Am 14. Mai legte ein elektrischer Brand in einem Tunnel unter dem East River den Zugverkehr stundenlang lahm, worauf nur wenige Tage später ein Streik der L.I.R.R. folgte, der den Nahverkehr für drei Tage lahmlegte.
Während die Verkehrsbetriebe rund um die Uhr daran arbeiten, die Schäden zu beheben und die Brandursache zu untersuchen, werden Reisende dringend gebeten, vor dem Aufbruch zum Bahnsteig die Live-Apps der Verkehrsbetriebe und die offiziellen Websites der Betreiber zu überprüfen.
Pass auf dich auf und nimm heute ein bisschen mehr Geduld für die Fahrt mit.
Dieser Artikel wird aktualisiert