Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 rückt immer näher, und die Gesetzgeber in New Jersey schmieden einen Plan, um die Besucher für die saftige Rechnung aufkommen zu lassen.
Das MetLife Stadium bereitet sich darauf vor, diesen Sommer sage und schreibe acht Spiele auszurichten, darunter das mit Spannung erwartete Finale.
Ein neuer Gesetzesvorschlag könnte es Fußballfans, die in den Garden State reisen, jedoch etwas teurer machen, ein Bier zu trinken oder ein Hotel zu buchen.
Die vorgeschlagene „WM-Steuer“ im Detail
Der Gesetzgeber hat kürzlich ein befristetes Steuerpaket vorgelegt, dasdie enormen Sicherheits- und Infrastrukturkosten für die Ausrichtung des globalen Turniersausgleichen soll.
Der Plan zielt auf die Wochen rund um die Spiele ab, konkret vom 12. Juni bis zum 21. Juli, und konzentriert sich stark auf das Gebiet um die Hackensack Meadowlands.
Hier ist genau das, was der umstrittene Vorschlag beinhaltet:
- Eine Erhöhung der Umsatzsteuer um 3 %: Der Kauf von Essen, Getränken und Unterhaltungsangeboten innerhalb des 30 Quadratmeilen großen Meadowlands-Distrikts würde teurer werden, wodurch die lokale Umsatzsteuer von 6,625 % auf satte 9,625 % steigen würde.
- Eine Hotelzuschlag von 2,5 %: Auswärtige, die in den meisten Bezirken von New Jersey (mit Ausnahme von Küstenstädten wie Cape May und Atlantic County) eine Unterkunft buchen, müssen mit einer zusätzlichen Steuer auf ihre Hotel- und Motelzimmer rechnen.
- Eine Mitfahrgebühr von 0,50 $: Eine Fahrt mit Uber oder Lyft zum und vom Meadowlands-Gelände kostet zusätzlich fünfzig Cent pro Fahrt. Denk daran: Es gibt keine Parkplätze vor Ort für Fahrer, aber es wird eine direkte Verbindung von der Penn Station geben.
- Eine Glücksspielabgabe von 10 %: Eine Steuer, die direkt auf die Einnahmen von Sportwettenanbietern im Zusammenhang mit WM-Spielen erhoben wird.
Warum macht New Jersey das?
Die Ausrichtung eines großen internationalen Sportereignisses ist definitiv nicht billig.
Laut Berichten von Fox News haben die Steuerzahler bereits Hunderte Millionen Dollar für die Vorbereitung des Stadions und die Sicherung der Umgebung ausgegeben.
Da die FIFA die lokalen Kosten für öffentliche Sicherheit und Infrastruktur nicht übernimmt, muss der Staat derzeit die gesamte Rechnung bezahlen.
Befürworter des Gesetzesentwurfs argumentieren, dass diese befristete Steuer eine geniale Möglichkeit ist, um sicherzustellen, dass Touristen ihren gerechten Anteil zahlen.
Das Ziel ist es, Einnahmen aus den Millionen von Reisenden zu generieren, die in die Region strömen, ohne die Einheimischen dauerhaft zu belasten.
Tatsächlich enthält der Gesetzesvorschlag eine Ausnahmeregelung für Einwohner von New Jersey.
Einheimische, die während des Turniers in der Nähe des Stadions überhöhte Preise zahlen müssen, können Berichten zufolge ihre Quittungen aufbewahren und die Mehrkosten im nächsten Jahr von ihrer staatlichen Einkommensteuer absetzen.
Die Gegenreaktion und wie es weitergeht
Es überrascht nicht, dass die Idee einer vorübergehenden Steuererhöhung in Trenton für ziemlichen Wirbel sorgt.
Gegner des Gesetzesentwurfs bezeichnen ihn als unverhohlene Geldschneiderei, die lokalen Unternehmen ernsthaft schaden könnte.
Wie NBC New York berichtet, befürchten Kritiker, dass willkürliche Preiserhöhungen den Tourismus beeinträchtigen und den wirtschaftlichen Aufschwung, der dem Bundesstaat ursprünglich versprochen wurde, komplett zunichte machen könnten.
Im Moment ist der Vorschlag noch immer nur ein Gesetzentwurf, der seinen Weg durch die staatliche Legislative nimmt.
Doch während der Countdown bis zum Sommer weiterläuft, werden Einheimische und Touristen gleichermaßen sehr genau auf ihren Geldbeutel achten.
Bleib dran für weitere Infos zu dem Vorschlag, sobald wir mehr erfahren.