Die Essenslieferung in New York City hat heute Morgen eine stille, aber bedeutende Neuerung erfahren.
Ab heute, dem 26. Januar 2026, müssen DoorDash, Uber Eats, Grubhub, Instacart und ähnliche Apps den Kunden vor dem Bezahlen eine Trinkgeldoption anbieten – mit einem vorgeschlagenen Mindesttrinkgeld von 10 %, das direkt auf dem Bildschirm angezeigt wird.
Die Änderung kommt nach einem Rechtsstreit in letzter Minute, der die Einführung fast verzögert hätte, aber ein Bundesrichter hat Ende letzter Woche eingegriffen und die Regelung zugelassen.
Das Ergebnis? Eine spürbare Veränderung in der Art und Weise, wie New Yorker künftig Preise – und Trinkgelder – sehen, wenn sie Essen oder Lebensmittel bestellen.

Getty Images / Ceri Breeze
Was ändert sich ab heute konkret?
Wenn du in NYC eine Liefer-App öffnest, solltest du den Unterschied sofort bemerken.
Lieferplattformen müssen jetzt:
- Eine Trinkgeldoption vor oder beim Bezahlen anzeigen, statt erst nach der Lieferung
- Das vorgeschlagene Trinkgeld standardmäßig auf mindestens 10 % festlegen (du kannst es immer noch nach oben oder unten anpassen)
- Informationen zu den Rechten der Arbeitnehmer deutlich in der App anzeigen
Die Stadtverwaltung sagt, das Ziel sei einfach: Trinkgeld soll wieder sichtbar werden – und App-Designs sollen nicht mehr heimlich die Bezahlung der Fahrer drücken.
Warum NYC eingegriffen hat
Die Regelung ist Teil einer umfassenderen Kampagne gegen die Arbeitsweise von Liefer-Apps in der Stadt.
Nachdem NYC den Mindestlohn für Lieferanten im Jahr 2023 auf 21,44 Dollar pro Stunde angehoben hatte, änderten große Plattformen stillschweigend ihre Apps, sodass Trinkgelder erst nach der Lieferung gegeben werden konnten.
Laut den städtischen Aufsichtsbehörden führte diese Designänderung zu einem Rückgang der Trinkgelder um 64 %, was den Arbeitern geschätzte Einkommensverluste in Höhe von 550 Millionen Dollar bescherte.
Die Stadtverwaltung nannte diese Änderungen „Design-Tricks” und meinte, dass sie den Lohnschutz untergraben, der den Lieferanten helfen sollte – vor allem bei schlechtem Wetter, Spätschichten und langen Wartezeiten.
Der Rechtsstreit, der das fast verhindert hätte
DoorDash, Uber und Instacart versuchten in letzter Minute, die Trinkgeldregelung zu blockieren.
Die Unternehmen argumentierten, dass die Verpflichtung, eine von der Regierung vorgeschriebene Trinkgeldaufforderung anzuzeigen, gegen ihre Rechte aus dem Ersten Verfassungszusatz verstoße, und warnten, dass die Änderung zu einem „Sticker-Schock“ für Kunden und zu weniger Bestellungen für kleine Unternehmen führen könnte.
Am Freitag lehnte der US-Bezirksrichter George B. Daniels ihren Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab und entschied, dass das Gesetz dem öffentlichen Interesse diene und keine übermäßige Belastung darstelle. Diese Entscheidung ebnete den Weg für das Inkrafttreten der Regeln am heutigen Tag, während das Gerichtsverfahren weitergeht.
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<h2>Es geht nicht nur um Trinkgeld</h2><br />
Der Trinkgeldbildschirm ist die auffälligste Änderung – aber nur ein Teil eines größeren Pakets neuer Arbeitnehmerschutzmaßnahmen, die jetzt in ganz NYC in Kraft treten.<br />
<br />
Nach den neuen Regeln:<br />
<ul><br />
<li><strong>Lebensmittellieferanten</strong> fallen jetzt unter die Mindestlohnregelungen von NYC</li><br />
<li>Arbeitnehmer müssen <strong>für die gesamte Arbeitszeit</strong> bezahlt werden, einschließlich Wartezeiten</li><br />
<li>Apps müssen detaillierte Aufzeichnungen über <strong>Lohn, Trinkgelder, Fahrten und Deaktivierungen</strong> führen. </li><br />
<li>Lieferanten müssen aktualisierte <strong>Rechtmitteilungen</strong> in der App, per E-Mail und per SMS erhalten. </li><br />
</ul><br />
Die Stadt hat schon Apps verboten, die von den Leuten Gebühren für den Zugriff auf ihre Löhne verlangen, verlangt, dass sie in Restaurants auf die Toilette können, und schreibt vor, dass die Details zu den Fahrten im Voraus bekannt gegeben werden müssen – und die Behörden sagen, dass diese neueste Maßnahme dazu beiträgt, dass diese Schutzmaßnahmen auch wirklich eingehalten werden. <br />
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