Der Grand Central Terminal hat bereits versteckte Tennisplätze und einen Club, der im vierten Stock versteckt liegt – da macht es auf eine seltsame Art Sinn, dass der verkehrsreichste Bahnhof der Stadt jeden September auch zur inoffiziellen Afterparty der US Open wird.
Auch dieses Jahr ist es wieder soweit, und dazu gibt’s ein Gratisgetränk.
Die „Last Serve Bar“ kehrt zum zweiten Mal in Folge in die Vanderbilt Hall zurück und bietet Pendlern und Tennisfans einen letzten Toast, bevor sie ihren Zug nach Hause nehmen.
Grey Goose, die Wodka-Marke, die seit zwei Jahrzehnten Partner der US Open ist und den Signature-Cocktail des Turniers erfunden hat, schlägt am Mittwoch, dem 2. September, und Donnerstag, dem 3. September, auf der Ostseite der Halle ihre Zelte auf und schenkt allen, die das Glück haben, rechtzeitig da zu sein, Mini-Honey-Deuces aus!
Hier sind alle Details.

Wann man eigentlich vorbeischauen sollte
Das Pop-up-Event findet jeden Tag nur zu zwei Zeitfenstern statt, daher ist das richtige Timing hier wichtig:
- 17:00 bis 20:00 Uhr – ideal für alle, die ein frühes Spiel verlassen oder noch schnell einen Drink nehmen wollen, bevor es zum Abendessen in die Stadt geht
- 22 Uhr bis 1 Uhr morgens – die Zeit nach Feierabend für Fans, die nach einer Abendveranstaltung im Ashe-Stadion noch voller Adrenalin aus dem Stadion torkeln
An beiden Tagen, an beiden Schaltern, gleiche Aufstellung in der East Vanderbilt Hall.
Der Einlass erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Gäste müssen mindestens 21 Jahre alt sein und einen gültigen Ausweis vorweisen. Und wenn man bedenkt, wie schnell die Schlange letztes Jahr vorankam, ist es am klügsten, gleich bei Öffnung der Türen da zu sein.
Letztes Jahr war das ein echter Hit
Das ist kein Versuch ins Blaue hinein, sondern kommt auf vielfachen Wunsch zurück!
Als Grey Goose 2025 zum ersten Mal die „Last Serve Bar“ betrieb, strömten innerhalb von nur drei Tagen mehr als 8.000 Menschen durch die Vanderbilt Hall, und die Marke schenkte durstigen Pendlern über 5.000 kostenlose „Honey Deuces“ aus.
Der amerikanische Tennisstar Frances Tiafoe sprang sogar selbst hinter die Bar, um die Gäste zu überraschen und Getränke zu verteilen – was sofort zum meistdiskutierten Moment der gesamten Aktion wurde.
Die Nachricht hat sich offensichtlich schnell herumgesprochen, denn die Rückkehr in diesem Jahr beweist, dass Grand Central nun offiziell Teil der inoffiziellen Karte der US Open geworden ist – direkt neben dem Ashe Stadium und der Linie 7.

Der Drink hinter dem Hype
Der „Honey Deuce“ ist nicht nur irgendein saisonaler Marketing-Gag, sondern seit 2006 der offizielle Cocktail der US Open. Damals beauftragte Grey Goose den Barkeeper Nick Mautone, etwas zu kreieren, das einfach genug ist, um es täglich für Tausende von Fans auszuschenken, ohne dass es zu Verzögerungen kommt.
Er entschied sich für vier Zutaten: Wodka, Limonade, Himbeerlikör und einen Spieß mit Honigmelonenkügelchen, die gleichzeitig als charakteristische Garnitur des Drinks dienen.
Zwei Jahrzehnte später ist es zu einem der meistfotografierten saisonalen Rituale New Yorks geworden.
Prominente wie Taylor Swift, Stanley Tucci und Timothée Chalamet wurden bereits dabei gesehen, wie sie am Spielfeldrand daran nippten, während Spielerinnen wie Jessica Pegula, Naomi Osaka und Taylor Townsend zwischen den Matches dabei erwischt wurden , wie sie den hauseigenen Signature-Drink des Turniers genossen.
Ein passender Ort für eine Tennis-Tradition
Der Ort ist gar nicht so zufällig, wie es klingt.
Im vierten Stock des Grand Central befindet sich der Vanderbilt Tennis Club, einechter, funktionierender Tennisplatz, derversteckt über dem Trubel der Haupthalle liegt und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Mit dem Vanderbilt Tennis Club und der Last Serve Bar, die unten in der Vanderbilt Hall Einzug hält, hat sich dieser Bahnhof jeden September still und leise eine zweistöckige Tennis-Identität aufgebaut.
Für eine Stadt, die den Grand Central eher als Durchgangsort betrachtet, an dem man sich nicht aufhält, ist das ein ziemlich guter Grund, einmal einen Gang herunterzuschalten.
📍 Vanderbilt Hall in der Grand Central Station
🗓️ 2. und 3. September, 17:00–20:00 Uhr & 22:00 Uhr–01:00 Uhr