Die Buchung eines Hotelzimmers in New York City wird bald viel ehrlicher.
Ab dem 20. Februar verbietet eine neue städtische Verordnung offiziell versteckte „Junk-Gebühren” von Hotels– diese nervigen Resort-, Zielort- oder Hospitality-Gebühren, die beim Bezahlen plötzlich auftauchen, zusammen mit überraschenden Kreditkartenbelastungen, die vorher nicht klar angegeben wurden.
Das Ziel ist einfach: Der Preis, den du siehst, ist der Preis, den du zahlst.
Stadtbeamte schätzen, dass die Änderung den Verbrauchern allein im Jahr 2026 mehr als 46 Millionen Dollar einsparen wird, wodurch sowohl New Yorker als auch Besucher wieder mehr Geld in der Tasche haben – gerade rechtzeitig für ein ereignisreiches Jahr mit großen Veranstaltungen wie der Weltmeisterschaft.
🏨 Was wird verboten?
Seit Jahren werben Hotels und Buchungsseiten mit niedrigen Übernachtungspreisen, nur um dann im letzten Schritt obligatorische Gebühren draufzuschlagen. Nach der neuen Regelung ist das nicht mehr erlaubt.
Hier ist, was offiziell nicht mehr erlaubt ist:
- Versteckte Resort-, Zielort- oder Gastgewerbegebühren, die nach der Veröffentlichung eines Zimmers hinzugefügt werden
- Obligatorische Gebühren, die nicht klar im angegebenen Preis enthalten sind
- Unerwartete Kreditkartengebühren, Kautionen oder Vorauszahlungen, die nicht im Voraus angegeben wurden
Wenn eine Gebühr anfällt, muss sie jetzt klar und deutlich im angegebenen Gesamtpreis enthalten sein.

💳 Ja, das gilt auch für Kreditkartenreservierungen
Diese Regel geht noch einen Schritt weiter als ähnliche nationale Vorschriften, indem sie auch gegen irreführende Kreditkartenreservierungen und Kautionen vorgeht – eine häufige Quelle für Verwirrung (und Beschwerden) bei Reisenden.
Allein im Jahr 2025 gingen bei der Stadt über 300 Verbraucherbeschwerden im Zusammenhang mit versteckten Hotelgebühren und überraschenden Vorauszahlungen ein.
Nach der neuen Regel müssen Hotels klar sagen:
- Ob eine Vorauszahlung oder Kaution nötig ist
- Wie hoch diese ist
- Wann sie freigegeben wird
Du musst das nicht mehr erst nach dem Einchecken herausfinden. 🤷♂️
📍 Für wen gilt das?
Die Regel gilt allgemein und soll sowohl Einheimische als auch Besucher schützen:
- Hotels in NYC
- Buchungsseiten, die Werbung für New Yorker machen
- Hotels außerhalb von NYC, die mit Werbung oder Angeboten auf Einwohner von NYC abzielen
💰 Wie viel könntest du dadurch sparen?
Wirtschaftswissenschaftler schätzen:
- Über 46 Millionen Dollar an Verbrauchereinsparungen landesweit im Jahr 2026
- Bis zu 35 Millionen Dollar allein für die Einwohner von New York City
Das ist Geld, das bei den Reisenden bleibt, anstatt in Kleingedrucktem zu verschwinden – und Geld, das stattdessen in Restaurants, Geschäften und kleinen Unternehmen ausgegeben werden kann.
🛑 Durchsetzung und Strafen
Das Department of Consumer and Worker Protection (DCWP) der Stadt wird die Regel durchsetzen durch:
- Inspektionen
- Geldstrafen und Bußgelder
- Rechtliche Schritte gegen Wiederholungstäter
Hotels, die ihre Preise schon transparent machen, müssen nichts ändern.
Diejenigen, die das nicht tun? Die müssen sich ändern.
✈️ Warum das gerade jetzt passiert
Der Zeitpunkt ist kein Zufall.
Da dieses Jahr Millionen von Besuchern zu globalen Events in NYC erwartet werden, will die Stadt sicherstellen, dass Reisende bei ihrer Ankunft – oder bei der Buchung – nicht mit überraschenden Gebühren konfrontiert werden.
Fazit: Die Buchung eines Hotels in NYC wird bald viel stressfreier sein. Keine versteckten Gebühren, keine Überraschungen in letzter Minute und kein Kopfrechnen beim Bezahlen. Nur klare Preise, im Voraus.
Und mal ehrlich? Das wurde auch Zeit.