Fans des Filmklassikers „Ghostbusters“ aus dem Jahr 1984 sind immer noch auf den Straßen von Manhattan unterwegs, um genau den Spuren der beliebtesten fiktiven Paranormal-Ermittler der Stadt zu folgen.
Auch Jahrzehnte nach dem Kinostart des Films dient die Architektur der Stadt weiterhin als gut sichtbare Kulisse in der realen Welt, wobei mehrere ikonische Drehorte weitgehend unverändert geblieben sind. Fans besuchen diese Orte häufig und stellen bestimmte Szenen und Posen genau dort nach, wo die Originaldarsteller standen.
Hauptquartier und die Bibliothek
Ein zentraler Anlaufpunkt für alle, die die Schauplätze des Films erkunden, ist „Hook & Ladder 8“, die aktive Feuerwache in der 14 N Moore St.
Das Gebäude,erkennbar an seinem gewölbten Steineingang und den leuchtend roten Türen, diente als Außenkulisse für das Hauptquartier der Ghostbusters. Heute hängt stolz eine Nachbildung des berühmten „No-Ghost“-Logos an der Backsteinfassade. Fans versammeln sich regelmäßig auf dem Bürgersteig vor der Tribeca-Wache, um Fotos zu schießen und die triumphalen Schritte der Figuren beim Verlassen der Garage nachzuahmen.
Weiter in Richtung Uptown bieten die prächtigen Marmorstufen der New York Public Library in der 476 5th Ave ein weiteres wichtiges Stück Filmgeschichte. Die majestätische Fassade der Bibliothek im Beaux-Arts-Stil und ihre steinernen Löwenstatuen markieren die Stelle, an der das Paranormal-Team zum ersten Mal eintrifft, um seltsame Vorkommnisse zu untersuchen. Besucher, die heute an der Bibliothek vorbeigehen, können die aktuelle Straßenansicht leicht mit den Eröffnungssequenzen des Films abgleichen.
Begegnungen im Central Park
Der filmische Rundgang führt ganz natürlich in Richtung Upper West Side und folgt den Begegnungen der Nebenfiguren des Films. Das „Tavern on the Green“, direkt im Park nahe der West 67th Street gelegen, ist nach wie vor ein sehr bekanntes Wahrzeichen. Kinogänger erinnern sich an den verglasten Speisebereich des Restaurants aus der unvergesslichen Szene, in der ein in Panik geratener Louis Tully versucht, einer übernatürlichen Bedrohung zu entkommen.
Nur wenige Schritte entfernt steht die 55 Central Park West, in der Filmwelt besser bekannt als „Spook Central“. Dieses markante Art-Déco-Genossenschaftsgebäude diente als Mittelpunkt für den apokalyptischen Höhepunkt des Films. Zwar fehlt auf dem echten Dach des Gebäudes der hoch aufragende, Sturmwolken heraufbeschwörende Tempel, der per Spezialeffekt hinzugefügt wurde, doch der Eingang auf Straßenebene, die Markise und die Backsteinfassade sehen noch genauso aus wie damals bei den Dreharbeiten. Fans, die am Eingang vorbeigehen, können genau dort stehen, wo die Figuren zu dem herannahenden übernatürlichen Sturm aufblickten.
Diese zeitlosen Bauwerke ziehen weiterhin Menschen an, die die Kluft zwischen dem alltäglichen Straßenleben New Yorks und einer seiner berühmtesten filmischen Darstellungen nahtlos überbrücken möchten.